*today's a happy and a sad day*
Also, ich hoffe, ich schaffe es heute einen kleinen Eintrag zu schreiben, da ich eigentlich gleich in mein Bett krabbeln will, um Fernsehen zu gucken. Denn, wie ihr wisst, ist heute der 11. September und vor 8 Jahren war der Terroranschlag in NYC! Ich finde einfach, das ist etwas sehr Schlimmes, was auf Ewig die amerikanische und wohl auch die Weltgeschichte prägen wird. Und es ist einfach interessant wirklich hautnah erfahren zu können, wie dieser Tag von den US-Amerikanern aufgefasst wurde, wie sie darüber denken und was sie erzählen können. Ich hab' mich auch mit Tanja und Susann über diesen Tag unterhalten als wir im Bus zu den Niagara Falls saßen: Tanja's Hostdad hat z.B. das zweite Flugzeug in den Tower fliegen sehen, da er selbst in NYC arbeitet. Und Susann's Hostdad erzählte, dass er gewöhnlich mit der Bahn auf Arbeit in die City fährt und die Leute kannte, die mit ihm fuhren. Nach dem 11. September war diese Bahn aber plötzlich fast leer. Ihr könnt euch also vorstellen, was passiert ist! Aus diesem Blickwinkel hat man das einfach noch nicht betrachtet. Auch Grandma hat mir heute erzählt, dass sie sich genau an diesen Tag erinnert: Es kam früh in den Nachrichten, etwa 1 Minute bevor der Unterricht beginnen sollte (sie war Lehrerin) und normalerweise läuft morgens in den Klassen eine Art Guten-Morgen-Rede über den Fernseher. An diesem Tag allerdings waren die Lehrer dazu aufgefordert unter keinen Umständen den Fernseher einzuschalten. Im Endeffekt wurden die Schüler auch eher heim geschickt. Meine Hostmom erzählte mir, dass sie eine Freundin hat, dessen Mann ebenfalls in NYC arbeitet. Er hat die Ereignisse auch mit ansehen müssen und hatte monatelang damit zu kämpfen. Außerdem hab' ich heute auf dem History Channel eine Reportage geschaut, in der aufgezeigt wurde, welche Aufbauarbeit es erforderte. Wasser- und Abwasserkanäle, Stromkabel, Tiefgaragen und sogar die U-Bahn-Linien waren beschädigt und eine U-Bahn-Linie, die direkt unter den Twin Towers verlief, drohte einzubrechen, da der Hudson River auf das gebrochene Mauerwerk drückte. All die umstehenden Gebäude mussten gereinigt und neu aufgebaut werden, das Leben stand in der Stadt, die nie schläft, still. Das alles zu hören, macht einen nachdenklich. Es ist, als ob man irgendwie nun näher damit verbunden wär.
Jetzt muss ich aber wirklich mal TV gucken, was mir sonst ja nicht so wichtig ist, aber ihr wisst ja...
1 Kommentar:
Na endlich kommt Action in dein AuPair-Leben :) und kommst mal raus, sonst hättest du ja auch in Pößneck Au Pair machen können ;]
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